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Braunschweiger Barytontrio




Manfred Herbig

 


Estelle Spohr

 


Yuko Uenomoto

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(www.triofatal.de/bbt1.htm; Update 30.11.11) *** WEITER! **** ZURÜCK! ***

 


Die Mitglieder des Braunschweiger Barytontrios

Manfred Herbig, von Haus aus Cellist wie die meisten der wenigen Barytonspieler, nahm Unterricht bei Alfred Lessing in Düsseldorf. Seit 1980 besuchte er auch Kurse bei verschiedenen bekannten Gambisten (Heiner Spicker, Ingrid Stampa, Wolfgang Eggers, Heinrich Haferland u.a.). - Das Baryton baute Wolfgang A. Uebel in Celle 1973 nach sorgfältigen Studien historischer Vorbilder (Ioachim Tielke, Simon Schödler, Daniel Achatius Stadlmann, Johann Andreas Kämbl u.a.).

Estelle Spohr studierte Viola bei Professor Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck. Sie war beim NDR-Sinfonieorchester Hamburg und bei den Stuttgarter Philharmonikern engagiert und spielt nun bei den Niederrheinischen Sinfonikern Krefeld / Mönchengladbach. Als freischaffende Bratschistin unterrichtet sie und ist Mitglied mehrerer Ensembles. - Ihre Viola wurde von Petrus Joannes (Pietro Giovanni) Mantegazza in Mailand 1771 gebaut.

Yuko Uenomoto studierte Violoncello an der Staatlichen Universität für bildende Künste und Musik Geijutsu-Daigaku in Tokyo bei Tsuyoshi Tsutsumi und anderen, bevor sie es in London an der Guildhall School of Music and Drama bei Raphael Wallfisch fortsetzte. Sie war u.a. beim Tokyo Philharmonic Orchester, New Japan Philharmonic Orchester und beim Kensington Philharmonic Orchestra in London engagiert und lebt seit 2001 als freischaffende Violoncellistin in Deutschland. - Ihr Instrument wurde 1822 von Henry Lockey Hill in London gebaut.

 

Geschichte

Das Braunschweiger Barytontrio wurde 1975 gegründet anlässlich einer bevorstehenden Partnerschaftsreise in die USA zum dortigen Bicentannual.
Nach dem Umzug nach Gelsenkirchen erfolgte eine Neubesetzung mit professionellen Musikern. Von Beginn an war auch an die Interpretation moderner Musik gedacht.
In Ermangelung von Originalkompositionen versuchten wir eigene Bearbeitungen geeigneter Trios für Violine, Viola und Cello, die allerdings den speziellen Möglichkeiten des Barytons nicht gerecht wurden. 1979 schrieb ich daher ein erstes Barytontrio, das ich meinem Lehrer Alfred Lessing aus Düsseldorf widmete.
Nach einem zweiten Trio entstand 1984 eine Solokantate für Tenor, Barytontrio und Cembalo, die erst am 7.5.2004 in Gelsenkirchen in der ursprünglichen Form zur Uraufführung kam. Manfred Spiller, Wolfenbüttel schrieb vier Trios für uns und Heinz-Albert Heindrichs (*1930), Gelsenkirchen, die originellen "Bagatellen" in einem Satz.
Er karikiert darin die Situation des begeisterten Fürsten, der sich alle Mühe gibt, den Herausforderungen seiner gelangweilten, virtuosen Musiklakaien zu genügen.
Der Cellist hat unter anderem geräuschvoll aus einer Sprudelflasche ein Glas zu füllen, mit dessen Inhalt er trotz der ermahnenden Gesten des absolutistischen Prinzen schließlich zu gurgeln beginnt. - Eine besondere Erfahrung bot auch das Trio von Wolfgang Andreas Schultz (*1948) über das Wandgemälde "Maria Aegyptiaca" von Tintoretto in der Scuola San Rocco in Venedig. 1984 brachten wir es in Herne zur Uraufführung und erarbeiteten es später immer wieder gerne. Bisher nicht bekannt sind mir ein 1985 geschriebenes Barytontrio von Sándor Veress (1907-1992), ein Konzert (Divertimento concertante 1971) für Baryton und Kammerorchester des ungarischen Barytonisten und Komponisten Janos Liebner (*1923) und "Mittlerer Frühling: sechs Duo-Miniaturen für Viola und Baryton" von Peter Michael Hamel (*1948), initiiert von Jörg Eggebrecht, München.

Ich erwarb 1975 ein Baryton von Wolfgang A. Uebel in Celle, das er 1973 nach historischen Vorbildern von Tielke (Griffbrett in Elfenbein und Ebenholz), Schödler (Singender Bauer), Stadlmann, Kämbl (Corpus) u.a. baute. Es hat sechs Spielsaiten in der üblichen Stimmung D G c e a d' und elf Resonanzsaiten (A H cis d ... d'). Die Corpuslänge beträgt 65 cm und die Mensur 68 cm bei einer Gesamtlänge von 140 cm (zum Vergleich beim Cello: 75, 69, 122). Nach vielen Experimenten spiele ich unser Repertoire mit Stachel und benutze einen relativ schweren Bratschenbogen im Obergriff. M.H.

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Kammermusikspektrum Prof. Dr. Manfred Herbig
im "Landhaus Herbig" * Kossúth Lájos u. 60 * H-8648 Balatonkeresztúr / Ungarn
Tel. 0036 30 732 1875, 0049 178 678 1303
früher: Schinkelstr. 14 - 45883 Gelsenkirchen

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